Kurz erklärt

TEP steht für Total-Endoprothese: Das ganze Hüftgelenk, also Kopf und Pfanne, wird durch ein künstliches Gelenk ersetzt. Meist geschieht das wegen einer starken Arthrose. Eine Hüft-TEP hält heute oft 15 bis 20 Jahre. Bewegung ist danach entscheidend für ein sicheres Gangbild.

Bewegi – Hüft-TEP

Was ist das, woher kommt es?

  • Eine TEP kommt infrage, wenn eine Arthrose trotz Behandlung starke Schmerzen macht und den Alltag deutlich einschränkt.
  • In den ersten Monaten nach der Operation ist die Gefahr am größten, dass das neue Gelenk herausspringt. Deshalb gelten Regeln für bestimmte Bewegungen.

Was Bewegung bewirkt

  • Kräftige Hüft- und Beinmuskeln führen und schützen das neue Gelenk.
  • Gleichgewicht und Körpergefühl machen das Gehen sicher.
  • Bewegung im erlaubten Umfang erhält die Beweglichkeit.

Was im Rehasport passiert

Geübt werden die Hüft- und Beinmuskeln, die Beinachse, Gleichgewicht und ein sauberes Gangbild, bevorzugt im Stand mit beiden Füßen am Boden. In den ersten drei Monaten nach der OP: Hüfte nicht über 90 Grad beugen, Beine nicht überschlagen, nicht über die Körpermitte kreuzen und das Bein nicht verdrehen. Es gilt, was die Klinik vorgibt.

Gut zu wissen im Alltag

  • Anfangs nicht tief sitzen, Hilfen zum Socken- und Schuhanziehen nutzen.
  • Radfahren, Schwimmen, Wandern und Walking sind gut geeignet.
  • Sportarten mit Sprüngen und schnellen Richtungswechseln eher meiden.

Wann ärztlich abklären?

Bei plötzlichem starkem Schmerz in der Hüfte, wenn das Bein verkürzt oder verdreht wirkt, oder bei Rötung, Schwellung und Fieber an der Narbe.

Zum Mitmachen

Übungen aus dem Rehasport für zu Hause, mit Bild und Anleitung. Nur Übungen machen, die in der Gruppe schon gelernt wurden.

Grundlage: Ausbildung im Rehasport (Orthopädie), aktuelle Leitlinien und Empfehlungen von Fachgesellschaften, in eigenen Worten zusammengefasst. Stand: Oktober 2026.

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Allgemeine Informationen, ersetzen keine ärztliche Beratung. Wir sind Trainerinnen und Trainer, keine Ärztinnen und Ärzte: Untersuchung, Diagnose und Behandlung gehören in ärztliche Hände.

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