Kurz erklärt

Bei einer Skoliose ist die Wirbelsäule zur Seite gebogen und zugleich in sich verdreht. Sie entsteht meist im Wachstum und fällt oft erst in der Jugend auf. Mädchen sind häufiger betroffen. Bewegung kann die Krümmung nicht wegtrainieren, hält aber Rücken, Atmung und Ausdauer fit.

Bewegi – Skoliose

Was ist das, woher kommt es?

  • In den meisten Fällen ist keine Ursache bekannt. Seltener entsteht eine Skoliose durch einen Unfall, eine andere Erkrankung oder sehr unterschiedlich lange Beine.
  • Davon zu unterscheiden ist eine Schiefhaltung, etwa durch ein schiefes Becken oder ungleich starke Muskeln. Sie lässt sich ausgleichen.
  • Am Anfang tut eine Skoliose meist nicht weh. Später können Rückenschmerzen und bei starker Krümmung auch Atembeschwerden dazukommen.

Was Bewegung bewirkt

  • Kräftige Rumpfmuskeln stabilisieren die Wirbelsäule.
  • Dehnen und Atemübungen halten den Brustkorb beweglich.
  • Ausdauer stärkt Herz und Lunge.

Was im Rehasport passiert

Geübt werden Kräftigung und Stabilität des Rumpfes, Koordination, Dehnen verkürzter Muskeln und bewusstes Atmen. Ein Ausgleich der Seiten steht im Vordergrund. Spezielle Skoliose-Übungen aus der Krankengymnastik ersetzt der Rehasport nicht, er ergänzt sie.

Gut zu wissen im Alltag

  • Die Übungen aus der Krankengymnastik regelmäßig weitermachen.
  • Abwechslung bei Haltung und Bewegung, keine einseitigen Dauerbelastungen.
  • Schwimmen und Ausdauersport sind gut geeignet.

Wann ärztlich abklären?

Wenn die Krümmung sichtbar zunimmt, neue Schmerzen auftreten oder die Atmung schwerer wird.

Zum Mitmachen

Übungen aus dem Rehasport für zu Hause, mit Bild und Anleitung. Nur Übungen machen, die in der Gruppe schon gelernt wurden.

Diese Muskeln arbeiten mit

Grundlage: Ausbildung im Rehasport (Orthopädie), aktuelle Leitlinien und Empfehlungen von Fachgesellschaften, in eigenen Worten zusammengefasst. Stand: Oktober 2026.

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Allgemeine Informationen, ersetzen keine ärztliche Beratung. Wir sind Trainerinnen und Trainer, keine Ärztinnen und Ärzte: Untersuchung, Diagnose und Behandlung gehören in ärztliche Hände.

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