Kurz erklärt

Das Herz ist ein Muskel, der Tag und Nacht Blut durch den Körper pumpt. Nach einem Herzinfarkt, bei verengten Herzkranzgefäßen oder bei einer Herzschwäche hilft angepasste Bewegung, wieder belastbarer zu werden. Dafür gibt es eigene Herzsportgruppen. Dort ist immer eine Ärztin oder ein Arzt eingebunden, und ein Defibrillator steht bereit.

Was Bewegung bewirkt

  • Regelmäßiges Training verbessert Ausdauer und Kraft und erleichtert den Alltag.
  • Bei Herzschwäche verringert Training Krankenhausaufenthalte und verbessert die Lebensqualität.
  • Bewegung wirkt auf Risikofaktoren wie Blutdruck, Blutzucker und Gewicht.

Was im Rehasport passiert

Eine Herzsport-Stunde dauert mindestens 60 Minuten. Sie beginnt mit ruhigem Aufwärmen, dann folgen Ausdauer, Kräftigung, Koordination oder Spiele, zum Schluss Entspannung. Alle trainieren im eigenen Tempo, oft mit Pulskontrolle. Pressatmung, Sprints und lange Halteübungen gehören nicht dazu.

Gut zu wissen im Alltag

  • Neue Beschwerden oder geänderte Medikamente vor der Stunde der Übungsleitung sagen.
  • Lieber langsamer anfangen: Während der Belastung sollte Sprechen noch möglich sein.
  • Zwischen den Gruppenterminen in Bewegung bleiben, zum Beispiel mit Spaziergängen, so wie es ärztlich besprochen ist.

Wann ärztlich abklären?

Druck, Enge oder Schmerz in der Brust, Atemnot, kalter Schweiß oder Übelkeit, die nicht schnell vergehen: sofort den Notruf 112 wählen. Neue oder zunehmende Beschwerden, dicke Beine oder Atemnot schon bei leichter Belastung ärztlich abklären lassen.

Zum Mitmachen

Übungen aus dem Rehasport für zu Hause, mit Bild und Anleitung. Nur Übungen machen, die in der Gruppe schon gelernt wurden.

Diese Muskeln arbeiten mit

Grundlage: Ausbildung und Fortbildung im Rehasport, aktuelle Leitlinien und Empfehlungen von Fachgesellschaften, in eigenen Worten zusammengefasst. Stand: Oktober 2026.

Allgemeine Informationen, ersetzen keine ärztliche Beratung. Wir sind Trainerinnen und Trainer, keine Ärztinnen und Ärzte: Untersuchung, Diagnose und Behandlung gehören in ärztliche Hände.

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